Darstellung einer Klimastation

Stadtklimatologie und Wärmeinseln

Sowohl die Urbanisierung als auch die industrielle Produktion haben in Heilbronn zu einer starken Veränderung der Erdoberfläche geführt. Durch Baumaßnahmen kann es zu einer reduzierten nächtlichen Durchlüftung von Städten und Siedlungen führen.

Oftmals kann in Städten ein sog. Wärmeinseleffekt beobachtet werden. Das bedeutet, dass durch die starke Aufwärmung tagsüber und die eingeschränkte Abkühlung nachts die Städte im Vergleich zum Umland deutlich wärmer werden.

Download: Städtebauliche Klimafibel

Insbesondere in Straßenschluchten wird die nächtliche Wärmeabstrahlung durch die Bausubstanz unterbunden. Generell können Baumaßnahmen zu einer reduzierten nächtlichen Durchlüftung von Städten und Siedlungen führen.

Weiterhin haben sowohl die Freisetzung von Abwärme als auch die Freisetzung von Emissionen einen starken Einfluss auf das lokale Klima und somit auf die Luftqualität. Neben Art und Menge der Emissionen hat insbesondere der Luftaustausch der unteren Atmosphäre mit dem unbebauten Umland einen essentiellen Einfluss auf die Luftqualität und somit auf das Stadtklima.

Stadtklimatische Untersuchung

Um sowohl die baulichen Veränderungen im Stadtgebiet als auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadtklimatologie bewerten zu können, bedarf es eines fundierten Planungswerkzeuges. Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass zukünftig die klimatischen Effekte eines Planungsverfahrens bereits im Vorfeld bewertet werden können.

Aus diesem Grund wird aktuell im Auftrag der Klimaschutzleitstelle eine Stadtklimauntersuchung anfertigt, welche als aussagekräftiges Werkzeug zur Einschätzung der klimatisch-lufthygienischen Situation in Heilbronn fungieren soll.

Nach der Sommerpause des Jahres 2017 die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Analyse umfassend informiert.

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