Mann hält Smartphone wie eine Pistole

Klassenzimmer-Theaterstück „Die Handy Story“

Eigens konzipiertes Klassenzimmer-Theaterstück „Die Handy Story“ zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Rahmen der Heilbronner Öffentlichkeitsarbeit an Schulen.

Logo Theater FF

Um Kinder für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, wurde zusammen mit dem Heilbronner Theater FF das interaktive Klassenzimmer-Theaterstück „Die Handy Story“ entwickelt. Dieses Theaterstück erklärt Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen auf anschauliche Art und Weise, welche globalen Auswirkungen die Fertigung eines Smartphones auf die Umwelt hat.

Plakat "Die Handy Story"
Plakat „Die Handy Story“

 

Die Handlung erzählt in einzelnen Szenen verschiedene Stationen der Produktion eines Smartphones nach, u. a. Abbau von Coltan durch Kinderarbeit im Kongo, Zusammenbau im Niedriglohnland China, Verkauf und Nutzung in Heilbronn, giftige Verschrottung in Ghana. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler z. B. auch den CO2-Fußabdruck ihres Smartphones kennen und können Ihr erworbenes Wissen auf alle Konsumgüter übertragen.

Die Zielgruppe von 10 bis 12 Jährigen wurde deshalb ausgewählt, weil in diesem Alter das Leben als Konsument bei Jugendlichen angesagter Güter beginnt. Die ersten Smartphones werden gekauft – bestimmte Markenartikel werden wichtig. Hier können noch im Entstehungsprozess der Wünsche und Bedürfnisse sozial- und umweltverträgliche Alternativen aufgezeigt werden. Besonders wichtig ist hier als Zielgruppe nicht nur jedes einzelne Kind, sondern auch der Klassenverband als peergroup, in dem Kinder, die anders denken, schnell ausgegrenzt werden. Es geht also auch darum, aufzuzeigen, dass Klimaschutz nicht „uncool“ ist.

Die Schülerinnen und Schüler sollen möglichst früh über nachhaltiges Handeln und die dem zugrundeliegende Lebenseinstellung (sozial, ökologisch, ökonomisch) aufgeklärt werden, damit sie eine Chance haben, während des Heranwachsens Lösungen auszuprobieren, die sich dann festsetzen können (z. B. mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto fahren). Wer früh damit anfängt, findet dieses Handeln dann irgendwann selbstverständlich.

 

 

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Machen Sie mit