Projekte

Navigation Nachhaltigkeitsreferat an der Hochschule Heilbronn

EMAS

Projekte

Kontakt Nachhaltigkeitsreferat

 

Präzisionslandwirtschaft – Intelligente Anbaumethoden: dosierte Zugabe von Düngemitteln oder Pestiziden

Allein in Deutschland gelangen jährlich etwa 4,2 Millionen Tonnen reaktiven Stickstoffs in den Kreislauf. Das sind etwa 50 kg pro Person und Jahr. Den Löwenanteil davon verursacht die kommerzielle Landwirtschaft. Die Folgen: Zu viel Nitrat auf den Feldern und später im Grundwasser, zu viel Ammoniak und Feinstaub in der Atemluft und zu viel Lachgas, das das Klima schädigt.

Das Field Robot Event (FRE) ist ein Wettbewerb, an dem Studierende aus Hochschulen und Universitäten aus ganz Europa teilnehmen, um zu zeigen, wie sich die Präzisionslandwirtschaft durch den Einsatz von kleinen mobilen Robotern in Zukunft wesentlich verbessern lässt. Es werden Methoden zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung, sowie zum dosierten Einsatz von Düngemitteln in kleinen aufeinander aufbauenden Aufgaben entwickelt und getestet. Hierdurch soll der Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Pestiziden, sowie Düngemittel, bei gleichzeitiger Verbesserung des Ertrags, wesentlich reduziert werden, was der Umwelt sehr zu Gute kommt.

Die Hochschule Heilbronn nimmt an diesem Wettbewerb seit 2012 regelmäßig teil und erreichte 2017 in England das bisher beste Ergebnis mit einem dritten Platz. „FloriBot“ wurde seither fünf Mal komplett neu aufgebaut und hat mit der ersten Version nur noch sehr wenig gemein. Dies liegt vor allem daran, dass jedes Semester neue Studierende Ihr Können unter Beweis stellen wollen.

 

Einen kurzen Film zum FloriBot finden Sie hier.

 


 

BUGA:log – Forschungsprojekt zum Einsatz von selbstfahrenden Transportfahrzeugen zur Nahversorgung im städtischen Raum

Im Rahmen von BUGA:log kooperiert die Hochschule Heilbronn eng mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH und der Stadt Heilbronn. Erprobt wird der Einsatz von selbstfahrenden Transportfahrzeugen zur Nahversorgung im städtischen Raum. Gleichzeitig wird die Akzeptanz der autonomen Fahrzeuge in der Bevölkerung untersucht. Als Testfeld für das Forschungsprojekt wird die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn dienen.

Das Areal der Bundesgartenschau 2019, insbesondere das dort neue entstehende Stadtquartier Neckarbogen, wird als Testfeld für das „Reallabor BUGA:log“ fungieren: kleine selbstfahrende Elektrofahrzeuge werden zur Versorgung und Entsorgung auf dem Gelände eingesetzt. „Um diesen Ansatz nachhaltiger Logistik verbunden mit dem Zukunftsthema ‚automatisierte Systeme‘ in einem Forschungsprojekt zu realisieren und im öffentlichen Raum zu erproben, stellt die BUGA 2019 mit ihrer Modellbebauung ein ideales Reallabor dar“, so Prof. Dr. Tobias Bernecker.

Viele Versorgungs- und Entsorgungsprozesse, die im Rahmen einer Bundegartenschau anfallen, wie z.B. die Versorgung mit Pflanzen, Gastronomie, Souvenirs oder auch die Abfallentsorgung, stehen für typische logistische Herausforderungen in Stadtquartieren. Um das motorisierte Verkehrsaufkommen dort zu reduzieren, erprobt das Projekt den Einsatz automatisierter Transportfahrzeuge wie sie bislang nur in Logistikzentren im nichtöffentlichen Raum genutzt wurden. Erforscht werden sollen die grundsätzliche Eignung derartiger Systeme für die urbane Nahversorgung. Speziell im Fokus werden auch die besonderen Herausforderungen stehen, die sich aus möglichen Vorbehalten der Bevölkerung gegenüber autonom fahrenden Fahrzeugen ergeben. Ziel ist es hier, Wege zur nachhaltigen Akzeptanzschaffung aufzuzeigen.

© Foto Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH

 

Machen Sie mit