CO2-Kompensation von Urlaubsreisen

Insbesondere bei Fernreisen mit dem Flugzeug, aber auch bei Fahrten mit Schiff, Auto oder Bahn werden klimaschädliche Treibhausgase freigesetzt. Bei einer CO2-Kompensation werden Klimaschutzprojekte unterstützt, um die verursachten CO2-Emissionen an anderer Stelle wieder einzusparen.

Durch CO2-Kompensionen lassen sich Umweltschäden zwar nicht verhindern, aber immerhin besteht mit dieser Maßnahme die Möglichkeit, deren Auswirkungen zu minimieren. In Abhängigkeit von z. B. Flugdistanz, Flugzeugtyp und Sitzklasse ergeben sich bei jedem Flug Treibhausgasemissionen pro Passagier.  So würden bei einer fiktiven Flugreise mit einem Airbus A380 von Frankfurt am Main nach Sao Paulo in Brasilien knapp 8.700 kg CO2 pro Fluggast anfallen. Die Kompensationskosten für diesen Flug beliefen sich in diesem Fall auf ca. 200 Euro.

Anbieter wie z. B. atmosfair, myclimate und arktik investieren eben diese 200 Euro in Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Somit kann beispielsweise durch den Bau von Windkraft- oder Biogasanlagen die Verbrennung fossiler Energieträgern verhindert werden. Durch die Klimaschutzprojekte können zudem vor Ort Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

Beispiel: Projekt des Anbieters atmosfair – Kleinwasserkraftwerk Honduras

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