2017 war das Jahr der Naturkatstrophen

Durch den Klimawandel nimmt die Anzahl an Naturkatastrophen – wie z. B.  Überschwemmungen, Wirbelstürme, Dürren oder Waldbrände – deutlich zu. Im Jahr 2017 entstanden versicherte Schäden in Höhe von ungefähr 135 Milliarden US Dollar.

Im Jahr 2017 entstanden weltweit durch den Klimawandel und die damit verbundenen Naturkatastrophen enorme Schäden. Der größte Rückversicherer der Welt die Münchner Rück gab an, dass im letzten Jahr so hohe Schäden durch Naturkatastrophen entstanden wie bislang noch nie. Insgesamt summierten sich die Schäden auf ca. 330 Milliarden US Dollar, die jedoch nur zu einem Teil versichert waren. Bei diesem Wert handelte es sich um den zweithöchsten Schadenswert seit dem Beginn der Erfassung im Jahr 1970.

Laut Herrn Ernst Rauch von der Münchener Rück war das vorherige Jahr kein Ausreißer, sondern wird die neue Normalität darstellen. Der Anstieg gehe vor allem auf Unwetter zurück. „Einerseits, weil es mehr davon gibt, andererseits, weil sie immer größere Schäden anrichten“, sagte Ernst Rauch. Es gebe immer mehr Menschen, Städte und Werte in gefährdeten Gebieten. „Vor allem bei den schweren Gewittern in Nordamerika und Europa können wir den Einfluss des Klimawandels heute belegen.“

Ungewöhnlich niedrige Temperaturen verursachen im April 2017 in der Landwirtschaft in Europa (und auch in weiten Teilen Baden-Württembergs) Milliardenschäden, da viele Pflanzen durch den warmen Jahresanfang bereits stark ausgetrieben hatten. Laut Münchener Rückversicherung werden solche Schäden zukünftig verstärkt auftreten.

Quelle: Münchener Rück – Presseinformation vom 04.01.2018

 

 

Weitere Informationen

Pressemitteilung der Münchner Rück vom 04.01.2018: Naturkatastrophen-Jahresbilanz

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